Das
Hexenschach Spiel
Hexenschach
für zwei
Spieler
Aufstellung
und Regeln für das 2er Hexenschach
Grundaufstellung bei zwei Spielern

Zwei
Parteien zu je
1 Hexe
1 Rabe
2 Besen
2 Fledermäuse
2 Türme
7 Kröten
Die Laufmöglichkeiten
der Figuren sind hier dargestellt.
Beschreibung
der Anfangsposition der Figuren im 2er Hexenschach
Die Parteien stehen sich frontal gegenüber und
sind beidseitig durch je zwei freie Ecken getrennt. Die Aufstellung
erfolgt, betrachtet vom eigenen König aus, in Richtung auf die
gegenüberliegende Ecke in der folgenden Weise: Der Rabe steht
mittig in der Ecke, seine Hexe direkt davor, ein Besen flankiert links
und eine Fledermaus rechts den Raben, ein Turm befindet sich direkt
links neben diesem Besen, der zweite Turm rechts neben dieser
Fledermaus. Der zweite Besen steht direkt vor dem ersten Besen und die
zweite Fledermaus direkt vor der ersten Fledermaus. Die sieben
Kröten umhüllen die höherwertigen Figuren.
Regeln
fürs 2 Spieler Hexenschach
Spielgrundlage sind die Schachregeln. Gezogen wird
immer abwechselnd. Die schwarze Hexe spielt gegen die rote Hexe. Wer
Rot ist, wird ausgespielt oder abgesprochen. Rot beginnt das Spiel.
Wenn mit einer eigenen Figur ein Feld betreten wird, das von einer
Figur der gegnerischen Hexe besetzt ist, so ist diese Figur geschlagen
und wird vom Feld genommen.
Spielziel
& Spielende
Das Ziel ist die Mattstellung bzw. das Schlagen des
gegnerischen Raben. Sobald der Rabe einer Hexe bedroht wird und diese
Hexenpartei diese Bedrohung ihres Raben nicht ausräumen kann, ist
das Spiel für die Hexenpartei die den Raben angreift und im
folgenden Zug schlagen könnte, gewonnen.
Remisregelungen
Wie im herkömmlichen Schach ist eine Partie bei
einer sogenannten Pattstellung sofort mit Unentschieden
beendet. Eine Pattstellung liegt vor, wenn eine Hexenpartei am Zug ist
und nur solche Zugmöglichkeiten hat, die den eigenen Raben in
direkte Bedrohung führen. Weitere Remisregeln sind ebenfalls vom
Schach übernommen worden: Das Zugwiederholungsremis
(dreifache Wiederholung der identischen Stellung mit identischem
Zugrecht führt auf Verlangen der ziehenden Partei zu einem
Unentschieden), die Fünfzig-Züge-Regelung (eine
Partie ist Unentschieden, wenn fünfzig Züge in Folge keine
Figur geschlagen und keine Kröte bewegt wurde) und
die Partie ist Remis, sobald eine Stellung entstanden ist, aus welcher
Rabenmatt selbst bei absolut ungeschicklichem Spiel einer Partei,
beidseitig nicht mehr erreichbar ist (Vgl. hierzu die Regeln
des Weltschachbundes FIDE ).